moser verlag


Herzlich Willkommen!

Der kölsche Bayer Josef Pretterer hat bisher acht abendfüllende Kabarettprogramme mit seinem Ensemble aufgeführt. Er allein mit 50 selbstgebauten Figuren, die oft größer sind als er selber und die in mehr als einem Dutzend Dialekten sprechen.
Die Wesen entstammen seinem skurrilen Phantasiekosmos, in dem hässliche Monster aus der Hölle des Hieronymus Bosch, dadaistische Objekte aber auch anrührende Figuren voller Zartheit leben. Die Themen sind identisch mit den großen Menschheitsfragen: Liebe, Religion, Tod und die Figuren heißen Macht, Geiz, Gewalt, Gier, Eifersucht, Neid und Liebestöter.
Pretterer bezieht oft sein Publikum in die Stücke mit ein und beweist auf Zuruf sein Stegreifdichtertalent.
Dieses Buch zeigt sämtliche Portraits der Figuren, Szenenfotos von den Aufführungen und gestattet einen Blick in die Werkstatt des genialen Figurenbauers.

Das Buch erscheint anlässlich des 15-jährigen Bühnenjubiläums Pretterers im »Theater im Fraunhofer« in München.

Softcover 27,0 x 21,0 cm, 144 Seiten, 134 Abbildungen, Text: Deutsch
Erscheinungstermin: 12. September 2014

ISBN 978-3-9812344-8-0
29,00 Euro (D), 29,00 Euro (A), 43,50 SFR (CH)

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Rudolf Herz´ Buch
›Marcel Duchamp. Le Mystère de Munich‹

liest sich wie ein spannendes Kriminalstück und eröffnet
der kunsthistorischen Forschung völlig neue Ansätze.

Herz: »Ich umkreise Duchamps München-Aufenthalt in Form einer kriminalistischen Recherche. So entsteht ein
Szenario, das historische Rekonstruktion und künstlerische Imagination verbindet. Damit betrete ich Neuland
und verfolge einen Ansatz jenseits der starren Trennung von künstlerischer Arbeit und Kunstwissenschaft.«
Das Buch erscheint anläßlich der gleichnamigen Ausstellung des Architekturmuseums München.

Erscheinungstermin: 21. Juni 2012
Die englische Ausgabe erscheint Ende Juli 2012

Hardcover 23,0 x 28,5 cm
336 Seiten, 172 Abbildungen
Text: Deutsch
ISBN: 978-3-9814177-4-6
Preise: 59,00 Euro, 60,65 Euro (A), 62,00 SFR (CH)

EVK
Die Publikation wurde durch die großzügige Unterstützung
der Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht.

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Die Idee
Bekanntlich ist nichts so alt wie die Zeitung von gestern. Zeitschriften sind als Ausdruck ihrer Zeit wesentlich durch Aktualität gekennzeichnet und in der Regel entsprechend schnell vergänglich. Schon die nächste Ausgabe lässt sie alt aussehen, und so verschwinden selbst wichtige Dokumente des Zeitgeschehens aus dem kulturellen Gedächtnis.
In den USA sind beispielsweise ungeheure Zeitungsbestände von den Bibliotheken einfach entsorgt worden, auch hierzulande werden viele Archive zu Altpapier. Doch etliche, auch historisch bedeutsame und unersetzliche Magazine wurden gar nicht erst gesammelt.
Fotografische oder digitale Erfassung kann den wichtigen Gesamteindruck des Originals nicht ersetzen. Deshalb müssen diese wertvollen Zeit-Dokumente erhalten bleiben.
Doch Rettung und Archivierung sind nur Teil der Aufgabe. Eine solche Sammlung muss leben, so wie ihre Protagonisten. Die einzigartige Möglichkeit, die Originale zu studieren und Länder, Epochen und Stilrichtungen zu vergleichen, soll genutzt werden. Das setzt eine entsprechende räumliche und technische Ausstattung voraus.
Es soll kein bloßes Magazin der Magazine sein, sondern ein Ort lebendiger Diskussion, Galerie und Forschungslabor, Archiv und Experimentierbühne, Café und Ausbildungsstätte in einem. Kurz: ein House of Magazines.

House of Magazines
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